15 km kürzer, aber nichts für Anfänger

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Heute nehme ich euch mit auf eine ganz besondere Autofahrt: Nämlich vom Hexenloch Richtung Wildgutach – gefilmt direkt während der Fahrt.

Diese winzige Talstraße ist landschaftlich ein Traum 🌲✨ – fahrerisch aber eine echte Herausforderung.

Megakurvig, meist einspurig, nur hier und da eine Haltebucht. Treffen sich zwei Autos, heißt es oft: einer muss zurücksetzen. Dazu kommen teils erhebliche Höhen über dem reißenden Wildgutachbach – und über lange Strecken keine Leitplanke.

Man fährt also nicht nur gegen die Kurven, sondern auch gegen Wildwechsel, möglichen Steinschlag und die Einheimischen, die hier jeden Stein kennen und entsprechend mit Affentempo durchs Tal brettern 😅

Der Vorteil: Man spart sich den Weg über die Berge und mehrere Ortschaften – rund 15 Kilometer weniger, was über den Pass fast eine halbe Stunde extra Fahrzeit bedeuten würde.

Der Talkessel zwischen Thurner und Furtwangen, von dem diese Nebenstrecke Richtung Simonswald abzweigt, heißt übrigens schon seit dem Mittelalter „Hexenloch“. Früher glaubte man, dass hier bei Nebel die Hexen aus der Wilden Gutach kommen und einem nach dem Leben trachten.

Heute ist die größte Gefahr eher der Schnee ❄️

Wenn der die Fahrbahn bedeckt, muss man mit geübter Hand-Fuß-Koordination zwischen den hohen Schneestecken hindurch manövrieren – sonst findet man sich schneller im Bachbett wieder, als einem lieb ist.

Eine Straße, die Respekt verlangt – aber mit unglaublichen Ausblicken belohnt. Viel Spaß bei der Fahrt durchs Hexenloch!