

Na, wer erinnert sich? Januar, großes Tamtam – und dann… Funkstille. Aber keine Sorge: Es ist April. Und offenbar habe ich ein saisonales Abo auf genau dieses Thema.
(2021? Check. 2024? Check. 2026? Natürlich auch.)
Diesmal gibt’s allerdings Nachschlag – und zwar im besten doppelten Wortsinn.
Ich habe es nämlich tatsächlich geschafft, diese vielzitierte „semantisch denkende KI“ einmal nicht für Katzenbilder oder Motivationssprüche zu missbrauchen, sondern für ein ganz reales Problem:
Wie bewertet man eine Übersetzung, die formal richtig ist… aber inhaltlich komplett danebenliegt?
Beispiel gefällig?
„miles fortis pugnam superavit“
→ „Der Soldat hat den Kampf tapfer überlebt“
Klingt erstmal solide, oder? 75 % korrekt, würde man sagen. Tja. Leider ist die Bedeutung dabei so elegant gegen die Wand gefahren, dass das Ergebnis insgesamt einfach falsch ist.
Mein gutes altes Excel-VBA-Programm konnte bisher nur Vokabeln abhaken – und hätte hier begeistert genickt. Die KI hingegen hebt nur leicht die Augenbraue und sagt sinngemäß: „Netter Versuch. Sed ab imo pectore: Numquam!“
Dank der Deepsearch-Funktion von Google Gemini 2.5 flash-lite passiert jetzt Folgendes:
Prüfung von Vokabeln, Grammatik und Syntax
Abgleich: Latein korrekt erkannt? Deutsch sinnvoll wiedergegeben?
Ergebnis nicht nur „richtig/falsch“, sondern: warum
Und das Beste:
Der Satz entsteht erst beim Klick auf „Nächster Satz“. Kein Copy-Paste, kein Lehrbuch, kein Copyright-Gejammer. Nur saubere, frisch generierte Fehler, an denen man sich wunderbar abarbeiten kann.
Man könnte fast meinen… das Ding fängt an, mitzudenken. Aber keine Angst – noch bin ich derjenige, der den Kaffee trinkt.
Wer es selbst mal ausprobieren will. Hier geht’s zum Tool: https://ionian-press.de/2026/04/11/kongruenz-trainer/
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